Sankt Peter-Ording: Schatzsuchen und Saunabesuche im Schwefelbad

Die Bezeichnung ‚Nordseeheil- und Schwefelbad‘ trägt St. Peter-Ording völlig zu Recht. Als einziges Seebad aus ganz Deutschland besitzt die verträumte Gemeinde eine eigene Schwefelquelle, die als Sinnbild für den Erholungswert von St. Peter-Ording gilt.

Pfahlbauten: Die Wahrzeichen des zwölf Kilometer langen Sandstrandes

Bild von Pfahlbauten in Sankt Peter-Ording Ebenso viel Entspannung dürfen Reisende auf einem Abstecher zum zwölf Kilometer langen Sandstrand von Sankt Peter-Ording genießen. Dieser Sandstrand ist der perfekte Ort, um sich im kühlen Nass der Nordsee zu erfrischen oder beim Anblick der tosenden Wellen die Gedanken schweifen zu lassen. Zudem beherbergt der Traumstrand mit seinen Pfahlbauten das bekannteste Wahrzeichen des gesamten Nordseeheilbades. Diese Pfahlbauten sind kleinere Konstruktionen, die im Küstengebiet von St. Peter-Ording errichtet wurden, um das Land vor größeren Flutmassen zu schützen. Das Außergewöhnliche an diesen Bauten ist, dass diese Gebäude für vollkommen verschiedene Zwecke genutzt werden. Während in einige der Pfahlbauten Restaurants integriert sind, werden andere der Bauten als Stützpunkte der Rettungsschwimmer oder Toiletten verwendet. Bei schlechtem Wetter erweist sich die Dünentherme aus St. Peter-Ording als tolle Alternative. Das Nordseewasser befindet sich in dieser Attraktion nicht am zwölf Kilometer langen Strand, sondern einem riesigen Freizeit- und Erlebnisbad mit einer Wasserfläche von mehr als 1.000 Quadratmetern. Neben der Badanlage verspricht die Dünentherme in der riesigen Saunalandschaft pures Wellnessvergnügen.

Eine Rarität: Über 50 Millionen Jahre alte Insekteneinschlüsse

Schatzsucher werden außerdem vom Bernsteinmuseum begeistert sein. Diese Ausstellung ist aus der Motivation heraus entstanden, den Besuchern die Begeisterung für das ‚Gold des Nordens‘ näherzubringen. Ein kulturhistorisches und ein naturgeschichtliches Areal gewähren in diesem Museum interessante Einblicke rund um den Bernstein. So erfahren die Gäste, wie der Bernstein in dieser Region entstanden ist. Zugleich widmet sich ein Bereich des Museums der Frage, wie sich die Bearbeitung des Schmucksteins über die Jahrhunderte hinweg verändert hat. Das Inklusenkabinett ist des Museums ganzer Stolz. Der Anblick der Insekteneinschlüsse, die sich seit über 50 Millionen Jahren in den Bernsteinen befinden, ist besonders beeindruckend. Bereiche des Wattenmeers als dem größten Wattenmeer weltweit und der Westküstenpark sind einzigartige naturlandschaftliche Highlights von Sankt Peter-Ording. Um barrierefreie Kontakte zwischen Menschen und Tieren zu ermöglichen, beheimatet der Westküstenpark eine Vielzahl an Seevögeln und Seehunden. Diese ‚nahtlose‘ Kontaktaufnahme bietet Besuchern die Möglichkeit, Robben bei der Fütterung oder beim Training hautnah zu erleben. Zugleich dürfen die Gäste des Westküstenparks mit Ponys, Eseln, Störchen oder Schildkröten und Schlangen auf Tuchfühlung gehen.