Helgoland: Urlaub auf der ‚Insel im Sturm‘

Bild vom Helgoland Felsen Eine Reise nach Helgoland ist wie eine Reise in eine andere Welt. Als ‚Insel im Sturm‘ wird das Eiland bezeichnet, das sich etwa 60 Kilometer entfernt vom deutschen Festland befindet. Helgoland, die einzige Hochseeinsel des gesamten Landes, begeistert als ein einzigartiges Seebad.

Die Düne: Die ‚kleine Schwester‘ von Helgoland

Häufig wird das Helgoland in einem Atemzug mit der Düne genannt. Diese Düne ist eine dem Helgoland vorgelagerte Insel, die gerade einmal 0,7 Quadratkilometer groß ist. Doch auch die Hauptinsel der Region umfasst eine Größe von nur einem Quadratkilometer. Die Düne ist ein willkommenes Reiseziel für Weltenbummler, die ihre freien Tage fernab des Massentourismus genießen möchten. Der feinsandige Strand ist das Markenzeichen der Düne, an der sich Badeurlauber nicht selten neben Kegelrobben oder Seehunden platzieren.

Architektonische Farbkleckse, wohin man schaut

Die Hauptinsel des Helgolandes wird von schmalen Gassen, farbenfrohen Häusern und einladenden Kaffees durchzogen. Auch wenn es die Strände der Hauptinsel nicht mit denen der Düne aufnehmen können, ist der Erholungsfaktor dieses beschaulichen Eilands enorm hoch. Die ‚Lange Anna‘ bestimmt das Panorama vom Helgoland und thront auf der Nordsee. Dieses naturlandschaftliche Wahrzeichen der Insel ist ein frei stehender, 47 Meter hoher Felsen, der sich auf dem Oberland an der Steilküste befindet. Zeitweise wird der Lummenfelsen zeitgleich von mehreren tausend Seevögeln belagert.

Die Meerwasserschwimmbad Mare Frisicum Spa Helgoland – mehr als eine Schlechtwetter-Alternative

Das Meerwasserschwimmbad Mare Frisicum Spa Helgoland zieht die Besucher magisch an. Zugleich sind es auch die Hummerbuden, die dieser Insel ihr unverwechselbares Flair verleihen. Bunt bemalte Hummerbuden aus Holz säumen das gesamte Hafengelände. Einst wurden diese farbenfrohen Bauten als Unterkünfte für Fischer genutzt. Heute sind die Hummerbuden zu echten Touristenattraktionen avanciert. Ebenso großer Beliebtheit erfreut sich der Leuchtturm der Insel. Nachdem das Gebäude während des Zweiten Weltkriegs als Flakturm erbaut wurde, wies der Leuchtturm den Seefahrern erstmals im Jahr 1952 den Weg. Das Besondere an dem Leuchtturm ist, dass dessen Lichtstrahl in klaren Nächten bis zu den ostfriesischen Inseln ersichtlich ist. Schließlich verfügt der Leuchtturm mit einer Tragweite von 28 Seemeilen über das lichtstärkste Feuer Deutschlands. Weit mehr als ein Geheimtipp sind sportliche Events wie das alljährlich stattfindende Beachvolleyball-Turnier oder die Nordseewoche. Einmal im Jahr herrscht auf Helgoland am Pfingstwochenende Ausnahmezustand. In diesem Zeitraum zieht die Nordseewoche mit Deutschlands einziger Hochseeregatta die Besucher magisch an. Langstreckenwettfahrten wie die Helgoland-Edinburgh-Regatta mit einer Distanz von 400 Seemeilen sowie die Pantaenius Rund Skagen mit mehr als 510 Seemeilen lassen die Herzen der Hobbysportler besonders hoch schlagen.